Hausordnung der Sprachschule Aktiv Freising

Unsere praktischen Ratschläge und Tipps zum Sprachenlernen

Lieber Teilnehmer an unseren Sprachkursen,
zuerst möchten wir Ihnen herzlich danken, dass Sie sich für die Sprachschule aktiv Freising als Ihren Lernort für eine Fremdsprache bzw. für Deutsch als Fremdsprache entschieden haben. Wir sind uns bewusst, dass unsere Lehrkräfte und wir hierfür nun eine gewisse Verantwortung für Ihren Lernerfolg und Spaß am Erwerb einer neuen Sprache tragen. Dennoch möchten wir Ihnen heute vor Kursbeginn noch ein paar Tipps und Ratschläge zum Sprachenlernen und zur bestmöglichen Lerneinstellung in einer vor allem aus erwachsenen Schülern bestehenden Schule auf den Weg mitgeben.
Wichtig ist uns außerdem, dass Sie wissen, dass Sie sich immer gerne an uns wenden können, wenn Sie Probleme mit dem Kurs haben oder andere Zweifel an irgendeinem Aspekt der Schule, der Lehrkraft oder unserer Lehrmethode bekommen sollten. Wir sind erfahren in dem Umgang mit erwachsenen Lernern und freuen uns gerne, Ihnen behilflich zu sein.
Nun aber zu unseren Tipps und Ratschlägen für Sie:

Allgemeine Tipps und Verhaltensregeln für unsere Kurse – Hausordnung:

1. Wichtigster Grundsatz: HABEN SIE GEDULD UND STRESSEN SIE SICH NICHT! Dies gilt für Sie selbst genauso wie auch für möglicherweise weitere Personen in Ihrem Umfeld, die Sie beim Sprachenlernen begleiten oder miterleben dürfen. Wir müssen leider immer wieder feststellen, dass der Zeitrahmen und Lernaufwand, den man für das Sprachenlernen benötigt, häufig völlig unterschätzt wird. Oft kommen Beschwerden von Lernen oder deren Partnern zu uns, dass der Kurs nicht schnell genug vorangeht oder man dachte, man könnte auch einen Express-Kurs in Deutsch bekommen. Solche Kurse gibt es leider nicht (fragen Sie sich bitte selbst, wie lange es gedauert hat, bis Sie eine bestimmte Schulsprache halbwegs konnten) und auch ein geübter Sprachenlerner kann manchmal monatelang oder jahrelang brauchen, bis er eine Sprache auf einem höheren Niveau aktiv beherrscht. Verzweifeln sie umgekehrt bitte aber auch nicht am Arbeitsaufwand in Kursen, die nur wenige Male pro Monat stattfinden. Auch hier möchte die Lehrkraft mit Ihnen Erfolge feiern können und nicht andauernd auf nicht gemachte Hausaufgaben oder ungelernte Vokabeln hinweisen müssen. Besonders wichtig ist dieser Zusatz auch für Eltern von Nachhilfeschülern. Geben Sie der Lehrkraft genug Zeit, um eine Notenverbesserung zu erreichen und kritisieren Sie bitte nicht schon direkt nach der ersten Unterrichtseinheit den Lehrstil, das Lehrwerk oder andere Aspekte des Unterrichtes Ihres Kindes bei uns.
Hier finden Sie zusätzliche Hilfe zum Thema: Wie lange braucht man, um in Freising Deutsch zu lernen?: https://www.sprachschule-aktiv.de/freising/wie-lange-dauert-es-deutsch-in-der-sprachschule-aktiv-freising-zu-lernen/

2. ÜBEN SIE REGELMÄßIG UND KOMMEN SIE MOTIVIERT UND PÜNKTLICH! Nehmen Sie sich pro Tag mindestens ca. 30-45 Minuten Zeit, um eine Sprache neben dem Kurs noch einzuüben, Vokabeln zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Bei täglichen Kursen, besonders bei Deutsch als Fremdsprache sollten Sie das Üben vor allem im häuslichen Alltag mit Offenheit aber stressfrei angehen, es dürfen bzw. sollen auch Fehler gemacht werden! Wer schon täglich bis zu drei Stunden Deutsch gelernt hat, hat dann auch mal eine Auszeit verdient, man kann das Gehirn auch überfordern, nehmen Sie sich also auch mal Pausen. Allerdings warnen wir davor, gleich nach dem Deutschkurs für den Rest des Tages in eine andere Sprache oder Transfersprache abzutauchen. Für Deutschlernende ist das Wegrutschen in andere Sprachen nach dem Kurs meist sehr nachteilig, vermeiden Sie es also bitte weitestmöglich! Kommen Sie bitte möglichst motiviert, vorbereitet und gut gelaunt in unseren Unterricht. Wir müssen leider immer wieder sehen, dass Schüler ohne jegliche Schreibutensilien oder Blöcke ins Klassenzimmer gehen und sich dann von uns Stifte, Blätter etc. ausleihen müssen. Dies zeugt dann oft davon, dass eben keine Motivation zum Lernen da ist. Auch wer keine große Lust aufs Lernen hat, sollte sich (gilt nicht für Visumsschüler) dann lieber mal einen Tag vom Kurs freinehmen, denn nichts ist schlechter in unseren Kursen als Schüler, die sich gegenseitig aus Frust angiften! Und last but not least, halten Sie sich bitte an die angegebenen Kurszeiten oder Termine in den Privatkursen, nichts ist nervender als ständig spät kommende Schüler in Räume einweisen zu müssen. Als Kind konnten Sie schließlich auch nicht jeden zweiten Schultag 20 Minuten später in die Schule kommen oder den Nachhilfelehrer fünf Minuten vorher anrufen, dass sie heute nicht kommen!

3. SEIEN SIE WELTOFFEN UND RESPEKTVOLL!
Wir sind international und interkulturell. Immer wieder müssen wir leider erleben, dass Kursanfragen für Deutschkurse zu uns kommen, mit der Frage, ob denn die Lehrkraft auch eine bestimmte Sprache im Kurs als Lehrsprache anbieten kann (z.B. Kroatisch, Russisch, Englisch) oder ob im Kurs nur bestimmte Nationalitäten beschult werden. Unsere Kurse sind international und daher unterrichten wir meist die Sprache nur auf der jeweiligen Sprache (für Anfänger mit einfacher Sprache) oder nutzen Englisch bzw. Deutsch nur in seltenen Transferfällen. Dasselbe gilt für die Nutzung von Englisch im Deutschunterricht. Wir vermeiden dies so weit wie möglich, da nicht jeder unserer Teilnehmer eine bestimmte Fremdsprache wirklich können muss, um an unseren Kursen teilzunehmen. Bedenken Sie das daher bitte! Ebenso gilt, wenn Sie als deutscher Kunde eine Fremdsprache lernen, zeigen Sie bitte Interesse und Respekt für die fremde Kultur deren Sprache Sie erlernen! Dies gilt besonders für Englischkurse. Englisch als Lernsprache zum Beispiel ist zwar eine Weltsprache, dennoch schadet es nicht, wenn Sie auch etwas über die Kultur der Lehrkraft erfahren und nicht nur versuchen, die englische Sprache roboterartig schnellstmöglich zu erlernen.

4. HALTEN SIE SICH AN UNTERRICHTSETTIKETTE!
Fragen Sie sich bitte immer, ob Sie in dem Kurs allein sind (natürlich nur in Gruppenunterrichten). Vereinzelt kommt es zu Diskussionen darüber, dass Schüler sich in einem Gruppenunterricht zu selten beachtet fühlen, vor der Gruppe bloßgestellt wurden oder nicht mit dem Tempo der Gruppe einverstanden sind. Jedoch meistens müssen wir das darauf zurückführen, dass diese erwachsenen Lernenden Probleme damit haben, überhaupt in einer Gruppe zu lernen. Daher: Warten Sie bitte, bis Sie die Lehrkraft aufruft und lassen Sie bitte die anderen auch zu Wort kommen bzw. fallen Sie Ihren Mitschülern nicht ins Wort. Lassen Sie sich bitte auch vor der Gruppe korrigieren und zeigen Verständnis dafür, dass Sie beim Sprachenlernen vielleicht noch Defizite haben, auch wenn Sie auf einem anderen Sachgebiet vielleicht ein Experte sind. Die Lehrkraft meint die Verbesserung nicht persönlich und möchte Sie auch nicht vor den anderen bloßstellen. Lassen Sie sich aber auch bitte wirklich verbessern, denn oftmals haben sich erwachsene Lerner einen Umgangsstil angewöhnt, der „verbesserungsresistent“ ist, was aber für das Sprachenlernen nicht brauchbar ist. Es gibt auch Lernende, die eine sehr hohe Sprachgeschwindigkeit vorlegen, deren Sätze aber beim Sprechen sehr fehlerhaft sind. Wenn eine Lehrkraft Ihnen also mehrmals die gleiche Fehlerart aufgezeigt hat, ist es doch höchste Zeit diesen Fehler auch einmal abzustellen und nicht wie vor unserem Kurs, jahrelang darüber hinwegzusehen. Umgekehrt kann auch niemand etwas dagegen haben, wenn Sie einmal ein Thema nicht ansprechen möchten oder Sie sich mit einer bestimmten Lernmethode unwohl fühlen. Sollten Sie sich dennoch einmal ungerecht oder komisch behandelt fühlen, kommen Sie bitte einfach zu uns und besprechen das Problem mit uns.

5. LASSEN SIE FEHLER ZU!
Perfektionismus mag in manchen Bereichen des Lebens und der Arbeit sicherlich nichts Schlechtes sein, er ist aber leider ein sehr großer Nachteil für Sprachenlerner, besonders wenn diese vielleicht auch ein angeborenes Sprachlern-Defizit haben. Wie schon ganz oben beschrieben ist es wichtig langsam vorzugehen und regelmäßig zu üben. Aber noch wichtiger als das ist es, etwas falsch dabei zu machen. Denn aus den Fehlern beim Sprachenlernen und besonders bei der Aussprache bzw. beim Sprechen vor Gruppen lernt man meistens am meisten und am schnellsten aus gemachten Fehlern. Trauen Sie sich also ruhig einmal etwas in der Sprache auszuprobieren, frei zu sprechen oder eigene Texte mit möglichen Fehlern zu verfassen, anstatt immer nur Grammatikstrukturen zu pauken oder Lückentexte auszufüllen. Sprache ist endlos und so sollte auch Ihre Begeisterung für die Sprache grenzenlos und fehlerhaft sein, nur so werden Sie im Laufe der Zeit lernen, aus Ihren Fehlern korrekte und schöne Sätze zu formen, die schließlich auch Muttersprachler beeindrucken können. Keiner von uns wurde sofort sprechend und schreibend geboren, wir alle machten in der Schule in unseren Sprachen Fehler. Lernen Sie aus ihnen, denn vermeiden lassen sich Fehler beim Sprachenlernen kaum!

6. DIE LEHRKRAFT IST AUCH NUR EIN MENSCH!
Dieser Grundsatz wird besonders bei Schulungen in Firmen oft infrage gestellt. Leider scheinen viele Firmenkursbuchende zu glauben, dass es die Aufgabe der Lehrkraft (bzw. des Kurses/Lehrbuchs) sei, dass die Schüler ihre Vokabeln perfekt können oder gleich nach wenigen Stunden schon komplexe Sachverhalte akzentfrei am Telefon erklären können. Bitte erwarten Sie nicht, dass im Firmenkurs die Lehrkraft als „eierlegende Wollmilchsau“ auftreten wird und als Einziger für den Fortschritt im Kurs verantwortlich ist. Vokabeln lernen, Grammatikregeln üben und Aussprache trainieren müssen Sie natürlich neben dem Firmenkurs selbst auch noch. Der reine Beschulungsbesuch reicht nicht aus, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Auch in unseren Schulungsräumen gibt es immer wieder mal Beschwerden (in seltenen Fällen auch mal nachvollziehbar), dass eine Lehrkraft nicht passend für das Sprachtraining sei oder bestimmte Aspekte der Lehrkraft seien komisch, außergewöhnlich oder gar verrückt. Wir sind bemüht in diesem Fall eine Klärung zu schaffen, bitten Sie aber auch, erst einmal die eigene Erwartungshaltung (was bei erwachsenen Lernenden oftmals eine sehr eigengeprägte Haltung sein kann) zu überdenken und vielleicht im Gespräch mit den anderen Teilnehmern zu erfragen, ob diese denn die Lehrkraft auch so ungewöhnlich finden wie Sie. Sollten sich mehrere Schüler auch mit Ihnen einig sein, melden Sie sich doch bitte als Gruppe bei uns und wir gehen der Sache nach. Wenn Sie als Einzelperson eine Beschwerde über eine Lehrkraft haben und diese konstant gegen Sie gerichtet scheint, melden Sie sich bitte auch gleich bei uns.

7. KLAMMERN SIE SICH NICHT ZU SEHR AN DAS REINE ERREICHEN VON SPRACHNIVEAUS!
Wissen Sie eigentlich genau, was die Niveaus A1, A2 oder B2 genau bedeuten? Wenn nicht, empfehlen wir dies dann auch gar nicht erst als Maßstab für das Sprachenlernen und insbesondere das Deutschlernen zu verwenden! Dies mag nun für eine Sprachschule etwas verquer klingen, wir erklären Ihnen aber warum wir dieser Meinung sind: Die Niveaus des Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (sog. GER) von A1 bis C2 sind leider oft Thema von Streitgesprächen mit Schülern, die sich sehr an die Einhaltung oder Erreichung eines Niveauwerts klammern. Viele Behörden und Hochschulen nutzen leider die Niveaustufen-Ergebnisse von offiziellen Tests oft als Maßstab aller Dinge dafür, ob jemand eine Anerkennung eines Titels, Studiums oder den Zugang zur Hochschule in Deutschland erhält. Wir halten diese Entscheidungen oft für gut, aber unglücklich, weil dies in den letzten ca. 15 Jahren vor allem zu einer Mechanisierung des Sprachenlernens geführt hat. Die wenigsten Lernenden in Sprachschulen (besonders in Deutschkursen) möchten gutes Deutsch lernen, sondern sie möchten nur einfach eine Niveauprüfung irgendwann bestehen. Der Druck eine solche Prüfung bestehen zu müssen ist bei vielen Menschen so groß, dass sie dabei meist nur mechanisch alles auswendig lernen und oft beim freien Schreiben oder Sprechen große Probleme haben. Komplexe Satzstrukturen oder selbständiges Ausdrücken ohne vorher auswendig gelernte Phrasen sind für viele Schüler dadurch nicht mehr möglich. Auch das Sprechen über eigene Lebenserfahrungen und die eigene Meinung zu komplexen Themen aus Gesellschaft, Politik oder des Weltgeschehens können kaum besprochen werden, weil vielen Schülern dazu das freie Ausdrücken fehlt, was wir sehr schade finden. Umgekehrt ist auf Seite vieler begleitender Personen und Finanzierern der Kurse seit Jahren ein großer Druck festzustellen, nur eine bestimmte Niveauprüfung zu schaffen, ohne jedoch wirklich auf die eigentlichen Sprachkenntnisse der Lernenden zu achten bzw. auch ohne die Motivation der Lernende für den langfristigen Spracherwerb oder das langfristige Ziel des Aufenthalts in Deutschland überhaupt zu erfragen oder bei Problemen mit dem Sprachkurs zu hinterfragen. Nicht immer ist es daher sinnvoll, ein bestimmtes Niveau im Kurs einzufordern oder innerhalb bestimmter Zeiten die zwingende Erreichung einer Niveaustufe von der Schule oder dem Lehrer zu verlangen, wenn der Schüler sich vielleicht noch nicht in diesem Level befindet oder auch besser sein sollte als der Rest der Kursteilnehmer. Falls Sie dennoch einmal das Gefühl haben sollten, der Kursinhalt passt nicht zu Ihrem Sprachniveau oder Sie machen keine echten Fortschritte im Kurs, weil das Niveau zu niedrig oder zu hoch sein sollte, sagen Sie uns das bitte. Umgekehrt gilt aber auch, dass Sie die Entscheidung einer Lehrkraft akzeptieren sollten, wenn diese Sie für einen Kurs aus irgendeinem Grund nicht geeignet hält und uns darüber informiert. Wir versuchen in jedem Fall für alle Beteiligten immer eine gute Lösung zu finden. Es ist keine persönliche Schande oder Extralorbeeren, wenn eine Lehrkraft sie für ein bestimmtes Niveau unter- oder überqualifiziert hält!

8. PRÜFEN SIE DIE MOTIVATION IHRER MITARBEITER FÜR FIRMENKURSE VORHER!
Sollten Sie planen, Ihre Mitarbeiter in einen unserer Sprachkurse zu schicken, informieren Sie bitte Ihre Mitarbeiter vorab in einem lockeren Personalgespräch über diese Maßnahme und fragen Sie Ihre Mitarbeiter, ob sie damit auch wirklich einverstanden sind. Zwang oder ständige Kritik an schlechten Sprachkenntnissen führt in diesem Fall nie zu einer guten Motivation! Auch das Knüpfen an negative arbeitsrechtliche Folgen für die Verweigerung es Sprachunterrichts bei uns oder das nicht-Bestehen von Sprachprüfungen führt zu keinen guten Ergebnissen. Anreize zu schaffen ist sicherlich hilfreich, nur auch hier bitten wir Sie wirklich vorab einmal die Motivation Ihrer Mitarbeiter abzuklopfen. Sollte ein Mitarbeiter nicht wirklich motiviert sein, den Sprachunterricht bei uns anzutreten, sollten Sie diesen nicht dazu zwingen oder Maßnahmen innerhalb Ihrer Firma androhen. Es wird aus dem Schüler keinen guten Schüler machen! Im Gegenteil kann es sogar dazu führen, dass der Schüler zwar den Kurs bei uns besucht, teilweise dann sogar etwas motivierter, allerdings nur mit dem Ziel dann Ihre Firma mit den besseren Sprachkenntnissen hin zu einem Konkurrenten zu verlassen.

Trotz all dieser teilweise negativen Hinweise, wünschen wir Ihnen, Ihren Partner/Partnerin sowie Mitarbeitern viel Glück, Erfolg und vor allem Freude am Erwerb der deutschen oder anderen Sprache!

ENGLISH VERSION

House rules of the language school Sprachschule Aktiv Freising

Our practical advice and tips on language learning

Dear participant in our language courses,

First of all, we would like to thank you warmly for choosing the language school Sprachschule aktiv Freising as your place to learn a foreign language or German as a foreign language. We are aware that our teachers and we now have a certain responsibility for your learning success and for having fun acquiring a new language. Nevertheless, before the start of the course, we would like to give you a few tips and advice on language learning and the best possible learning attitude in a school that mainly consists of adult students. It is also important to us that you know that you are always welcome to contact us if you have any problems with the course or if you have any other doubts about any aspect of the school, the teacher or our teaching method. We are experienced in dealing with adult learners and look forward to helping you.

But now to our tips and advice for you:

General tips and rules of conduct for our courses – house rules:

1. The most important principle: BE PATIENCE AND DON’T STRESS YOURSELF!
This applies to you as well as to any other people in your environment who may accompany or experience you while learning the language. Unfortunately, we have to realize again and again that the time frame and learning effort required for language learning are often completely underestimated. We often receive complaints from students or their partners that the course is not going fast enough or that we thought we could get an express course in German. Unfortunately, there are no such courses (please ask yourself how long it took until you were halfway acquainted with a certain school language) and even an experienced language learner can sometimes take months or years to actively master a language at a higher level. Conversely, please do not despair of the workload in courses that only take place a few times a month. Here, too, the teacher would like to be able to celebrate successes with you and not have to constantly point out homework or unlearnt vocabulary. Here you can find information and advice about how long it takes to learn German at our school in Freising?: https://www.sprachschule-aktiv.de/freising/wie-lange-dauert-es-deutsch-in-der-sprachschule-aktiv-freising-zu-lernen/

2. PRACTICE REGULARLY AND COME MOTIVATED AND ON TIME!
Take at least 30-45 minutes a day to practice a language in addition to the course, to learn vocabulary or to do homework. With daily courses, especially with German as a foreign language, you should approach the practical use of German, especially in everyday life at home, with openness but under stress-free conditions, mistakes may or should also be made! Anyone who has learned up to three hours of German a day deserves a break, you can overwhelm your brain, so take breaks from time to time. However, we warn against drifting away into another language or transfer language for the rest of the day immediately after the German language course. For learners of German, slipping into other languages after the course is usually very disadvantageous, so please avoid it as much as possible! Please come to our lessons as motivated, prepared and in a good mood as possible. Unfortunately, we witness time and again that students go into the classroom without any writing utensils or pads and then have to borrow pens, sheets, etc. from us. This often shows that there is no motivation to learn. Even those who do not have a great desire to learn should (does not apply to visa students) take a day off from the course, because nothing is worse in our courses than students who are mad at each other out of frustration! And last but not least, please stick to the specified course times or dates in the private or couple courses, nothing is more annoying than having to usher late-arriving students into our classrooms. After all, as a child, you couldn’t come to school every other day of school 20 minutes later or call the tutor five minutes in advance that you wouldn’t come today!

3. BE OPEN AND RESPECTFUL!
We are international and intercultural. Again and again we unfortunately have to experience that course requests for German language courses come to us with the question of whether the teacher can also offer a certain language in the course as the teaching language (e.g. Croatian, Russian, English) or whether only certain nationalities are taught in the course. Our courses are international and therefore we usually only teach the language in the respective language (for beginners with simple language) or use English or German only in rare cases of transfer. The same applies to the use of English in German lessons. We avoid this as much as possible, as not all our participants really have to be able to speak a certain foreign to take part in our courses. So please keep that in mind! Likewise, if you are learning a foreign language outside German, please show interest and respect for the foreign culture whose language you are learning! This is especially true for English courses. English as a language of learning, for example, is a world language, but it doesn’t hurt if you learn something about the teacher’s culture and don’t just try to learn the English language as quickly as possible like a robot.

4. STICK TO LESSON SOCIAL ETTIQUETTE!
Please always ask yourself whether you are alone in the course (of course only in group lessons). Occasionally there are discussions about the fact that students feel that they are not being taken into account in a group lesson, that they were exposed in front of the group or that they do not agree with the pace of the group. Most of the time, however, we come to attribute this to the fact that these adult learners have problems learning in a group at all. Therefore: Please wait until the teacher calls you and please let the others have their say or do not interrupt your classmates. Please allow yourself to be corrected in front of the group and show understanding that you may still have deficits in language learning, even if you are an expert in another subject. The teacher does not mean the correction personally and does not want to expose you in front of the others. However, please really allow yourself to be improved, because adult learners have often become accustomed to a style that is “resistant to improvement”, but which is not useful for language learning. There are also learners who speak very quickly but whose sentences are very incorrect when speaking. So, if a teacher has pointed out the same type of mistake to you several times, it is high time to correct this mistake and not, as before our course, to overlook it for years. Conversely, nobody can object if you do not want to address a topic or if you feel uncomfortable with a certain learning method. Should you still feel that you have been treated unfairly or strangely, please just come to us and discuss the problem with us.

5. LEAVE ROOM FOR MISTAKES!
Perfectionism may not be a bad thing in some areas of life and work, but unfortunately it is a very big disadvantage for language learners, especially if they may also have an innate language learning deficit. As already described above, it is important to proceed slowly and to practice regularly. But more important than that is to get it wrong. Because mistakes in language learning and especially in pronunciation or speaking in front of groups is the most important and fastest way to learn a language. So, don’t be afraid to try something out in the language, to speak freely or to write your own texts with possible errors, instead of just cramming grammar structures or filling in fill-in-the-blanks. Language is endless and so your enthusiasm for the language should also be limitless and flawed, only in this way will you learn in the course of time to form correct and beautiful sentences from your mistakes that can ultimately impress even native speakers. None of us were born immediately speaking and writing, we all made mistakes in our languages at school. Learn from them, because mistakes in language learning can hardly be avoided!

6. THE TEACHER IS ONLY HUMAN TOO!
This principle is often questioned, especially when it comes to training in companies. Unfortunately, many company course bookers seem to believe that it is the task of the teacher (or the course / textbook) that the students know their vocabulary perfectly or that they can explain complex issues on the phone without an accent after just a few lessons. Please do not expect that the teacher in the company course will appear as the “egg-laying woolly milk-pig” and will be the only one responsible for the progress in the course. You must learn vocabulary, practice grammar rules and practice pronunciation in addition to the company course itself. Just going to school is not enough to get quick results. Even in our classrooms, there are always complaints (in rare cases understandable) that a teacher is not suitable for the language training or that certain aspects of the teacher are strange, unusual or even crazy. We endeavor to clarify this in this case, but also ask you to first reconsider your own expectations (which can often be a very individualized attitude for adult learners) and perhaps ask the other participants whether they find the teacher as unusual as you do. Should more students in your group agree with you, please come to see us as a group. If you as an individual have a complaint about a teacher and it seems constantly directed against you, please contact us immediately.

7. DO NOT CLING TOO MUCH TO ONLY REACHING LANGUAGE LEVELS!
Do you actually know exactly what the levels A1, A2 or B2 mean? If not, we do not recommend using this as a benchmark for language learning and especially for learning German! This may sound a bit strange for a language school, but we will explain to you why we are of this opinion: The levels of the European Framework of Reference for Languages (so-called CEFR) from A1 to C2 are unfortunately often the subject of disputes with students who are very interested in the narrow adherence to or achievement of a level result. Unfortunately, many authorities and universities often use the level results of official tests as a measure of all things to determine whether someone receives recognition of a title, foreign degree, or access to a university in Germany. We often consider these decisions to be good, but unfortunate, because in the last 15 years or so they have mainly led to a mechanization of language learning. Very few learners in language schools (especially in German courses) want to learn good German, they just want to pass a level test at some point. The pressure of having to pass such an exam is so great for many people that they usually only learn everything mechanically by heart and often have major problems with free writing or speaking. Complex sentence structures or independent expression without previously memorized phrases are no longer possible for many students. Talking about your own life experiences and your own opinion on complex topics from society, politics or world affairs can hardly be discussed, because many students lack the freedom to express themselves, which we think is a shame. Conversely, there has been great pressure on the part of many accompanying persons and those who finance the courses for years to only pass a certain level test, but without really paying attention to the actual language skills of the learners or even without the motivation of the learners for long-term language acquisition or that to inquire about the long-term goal of the stay in Germany at all or to question it in the event of problems with the language course. It is therefore not always useful to demand a certain level in the course or to require the school or the teacher to reach a certain level within certain times, if the student is perhaps not yet at this level or should be better than the rest the course member. However, if you should ever have the feeling that the course content does not match your language level or that you are not making any real progress in the course because the level is too low or too high, please tell us. Conversely, however, you should also accept the decision of a teacher if the teacher does not consider you suitable for a course for any reason and informs us about it. In any case, we always try to find a good solution for everyone involved. There is no personal shame or extra praise for a teacher to think they are under or overqualified for a certain level!

8. CHECK THE MOTIVATION OF YOUR EMPLOYEES FOR COMPANY COURSES BEFOREHAND!
If you are planning to send your employees to one of our language courses, please inform your employees about this measure in advance in a casual personal interview and ask your employees whether they really agree with it. In this case, compulsion or constant criticism of poor language skills never leads to good motivation! Linking negative labor law consequences for refusing language lessons with us or failing language tests does not lead to good results either. Creating incentives is certainly helpful, but here too we really ask you to check the motivation of your employees in advance. If an employee is not really motivated to take the language course with us, you should not force them to do so or threaten measures within your company. It won’t make a good student out of the student! On the contrary, it can even lead to the student attending the course with us, sometimes even a little more motivated, but only with the aim of leaving your company with the better language skills towards a competitor.

Trotz all dieser teilweise negativen Hinweise, wünschen wir Ihnen, Ihren Partner/Partnerin sowie Mitarbeitern viel Glück, Erfolg und vor allem Freude am Erwerb der deutschen oder anderen Sprache!